17 11 2012 | circus totentanz | audiophile gruftsession in der theaterkapelle

Die Oberwelt macht sich zum Winterschlaf bereit, die Bäume erstarren blätterlassend nackt.
Die Kälte bahnt sich ihren Weg zurück in die Stadt, der ewige Kreislauf grüßt uns feucht.
Von der Tiefe der Nacht dominiert, in dunkles Gewand gehüllt, auf grauen Asphalt starrend.
Was befindet sich darunter? Begeben wir uns gemeinsam auf die Suche. Wir laden zum CIRCUS TOTENTANZ.

Der Abschied vom Licht; wir experimentieren mit unserem Dasein, lassen die Musik den Takt vorgeben und
wandeln bar jeder akustischer NACHToderFAHRUNGEN.

Der Anfang vom Ende wird von DR. NOJOKE erforscht, krautig abtrakt kommen wir im Jenseits an. Doch Moment, der Beat wird gerader, sollten die Herzen doch wieder schlagen? SNIFFIN’ PORT lässt die Seelen einstweilig tanzend um diese Fragen kreisen. Mit DUB PETEPH kehren die Echos der alten Leben noch einmal zurück, transformiert in den Winkeln der ehemaligen Leichenhalle, bevor GHOST NOTES engelsgleich die entrückten Schatten völlig aus dem Housechen und als HOMINES NOVI in ein neues Leben entlässt.

17. November 2012 | 23 Uhr | 3 Euro
Theaterkapelle – Boxhagener Str. 99 – 10245 Berlin


Bis zum Samstag folgt hier noch eine detaillierte Vorstellung der Künstler, als da wären:

SNIFFIN’ PORT

Der wohl einzige Randberliner mit mehr Pseudonymen als ein durchschnittlicher Gangstarapper aus der Bronx kann sein Partyportfolio mit vielen bunten Federn schmücken, war er doch schon in der Goldenen Zeit der Kulturanarchie Anfang der 90er in Berlin mit von der Partie. Während seines Ausflugs nach GreifsWald landete er vor zehn Jahren als DJ beim Al Haca Soundsystem, es folgten Veranstaltungen auf dem halben europäischen Kontinent. Neben der Entwicklung eines OpenAir-Geländes in Kiekebusch und Zonic, einer dubverwandten Radiosendung auf BLN.FM treibt unser gefiederte Kollege es heute musikalisch so bunt, dass sein Stil schwer einzufangen ist. Gönnen wir es ihm – er feiert am Samstag auch seinen Technogeburtstag mit uns in der Kapelle nach.

Link: https://www.facebook.com/SniffinPort

GHOST NOTES

Hinter schattenhaften Namen verbirgt sich wie hinter den Hügeln und Kühen des schönen Allgäus – seiner Herkunft – dieser fidele Wahlberliner, der sich nach dem Genießen der musikalischen Frühbildung durch den jazzaffinen Onkel seine Hände beim Graben in den Wurzeln heutiger Clubmusik, also dem Jazz, Funk und Hip Hop vinyltechnisch schmutzig machte. Ein Jäger und Sampler durch und durch also, der nun nicht nur seine Diplomarbeit über das Samplen schreibt, sondern auch im Musikjournalismus die Tentakel weit ausgeworfen hat und so zB für die SKUG in Wien Reviews schreibt. Letztere und auch die zweite von ihm konzipierte Sendung Basement Garage bei BLN.FM markieren die Richtung, in der er am Sonntagmorgen aus seinem Schatten herausbreaken wird: kontemporäre Bassmusik mit einem Hang zum House und Anleihen zu einfach allem, was groovt.

Link: http://www.mixcloud.com/ghostnotes/

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